14 Juli 2014 - 04:06
Irans Präsident fordert die Arabische Liga zu Maßnahmen gegen die Angriffe Israels auf den Gazastreifen auf

Der iranische Präsident Hassan Rohani hat wegen der israelischen Angriffe auf den Gazastreifen am Freitagabend mit dem Emir von Kuwait, Scheich Sabah al-Ahmad al-Dschabir as-Sabah, telefoniert und dabei sofortige Maßnahmen internationaler Organisationen, insbesondere der Arabischen Liga und der Organisation für Islamische Zusammenarbeit, gegen diese Angriffe gefordert.

Im heiligen Monat Ramadan bringen die Bombardierungen die hilflosen Bewohner des Gazastreifens, darunter tausende Kinder und Frauen, in eine katastrophale Lage, und die nochmalige Verschärfung der Blockade gefährdet selbst die elementare Versorgung mit Nahrungsmitteln und Medikamenten, so Rohani. Kuwait habe in der Palästinafrage bisher eine positive Haltung eingenommen und sollte auch jetzt mit Maßnahmen gegen die israeilischen Angriffe vorangehen.

Scheich as-Sabah stimmte Rohani in der Beurteilung der Lage im Gazastreifen voll zu und sagte, der kuwaitische Außenminister habe sich deswegen bereits mit der Arabischen Liga und der UNO in Verbindung gesetzt.

Auch der iranische Außenminister Mohammad Djavad Zarif verurteilte am Freitag in einem Interview mit dem TV-Sender NBC die jüngsten Angriffe der israelischen Streitkräfte auf den Gazastreifen appellierte an die USA und den UN-Sicherheitsrat, dem ein Ende zu setzen.

Ebenfalls am Freitag verurteilten die Mitgliedsländer der Organisation für Islamische Zusammenarbeit auf einer Sitzung in New York die Angriffe des israelischen Regimes auf den Gazastreifen und bekundeten die Bereitschaft der islamischen Länder, das palästinensische Volk zu verteidigen und zu unterstützen.